10 häufige Fehler in Social Media vermeiden | BESONDERS SEIN

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Diese 10 Fehler im Social Media Marketing sollten Sie vermeiden

Marina | 31.01.2019

Social Media ist nach wie vor ein spannendes Phänomen und kann dem Image einer Marke bedeutend auf die Sprünge helfen. Doch es gibt auch einige Fettnäpfchen, die Sie als Marke schnell schlecht dastehen lassen können. Aber keine Sorge, wir verraten Ihnen, was Sie tunlichst vermeiden sollten, um Ihre Social-Media-Kanäle zu rocken.

1. Sie gehen planlos an die Sache ran

Auch wenn Social Media erst einmal hip und cool klingt, sollten Sie die Herangehensweise an das Thema nicht unterschätzen. Gerade Firmen sollten sich eine gute Strategie überlegen, um genug spannenden Content für regelmäßige Posts zu generieren und damit die Followerzahlen in die Höhe zu treiben.

2. Sie nerven Ihre Follower

Prinzipiell wird es von den Followern als durchaus positiv aufgefasst, wenn eine Marke auf Social Media vertreten ist. Doch verscherzen Sie es sich nicht: Zu häufige Werbe-Postings oder Sprache, die nicht zum Markenimage passt, vergrault die Follower. Und wenn Sie Ihre Follower so richtig auf die Palme bringen wollen, antworten Sie einfach nicht auf Nachrichten und Kommentare. Eine aktuelle Studie belegt, dass immerhin 25% der User von einer Marke genervt sind, wenn sie nicht auf ihre Nachrichten antwortet. Weitere Gründe für Genervtsein sind außerdem die Benutzung von unangemessener Sprache und Witze, die eher Fremdscham erzeugen als Lacher.

3. Die Erwartungen Ihrer Follower interessieren Sie nicht

Abgesehen von einem Grundinteresse an den Produkten der Marke, erwarten die meisten Ihrer Follower Content, der über die bloße Produktinformation hinausgeht. 50% der befragten User folgten einer Marke, weil sie ihre Postings unterhaltsam fand, knapp 60% sind interessiert an Rabattaktionen und immerhin 25% wollen mit der Marke in den Dialog treten. Beherzigen Sie diese drei Dinge in Ihrer Social-Media-Strategie und freuen Sie sich über zufriedene Follower.

4. Sie spammen oder posten zu sporadisch

Ja, wir haben vorhin von regelmäßigen Posts gesprochen. Aber übertreiben Sie es nicht! Wenn Follower nichts anderes als Ihre Seite im Newsfeed sehen, ist es eindeutig zu viel des Guten. Aber auch das Gegenteil kann Ihnen schaden. Wenn Sie zu wenig oder unregelmäßig posten, vergessen Ihre Follower, dass sie überhaupt Ihrer Seite folgen. Machen Sie immer wieder mit guten Inhalten auf sich aufmerksam. Hier kann die Arbeit mit Forecasts helfen, das richtige Maß zu finden.

5. Sie laden nur Videolinks auf Facebook hoch

Klar, Links kann man einfach und schnell in ein Posting integrieren. Das Ganze macht über copy and paste auch nicht viel Arbeit. Und eigentlich ist das Verwenden von Links auch kein richtiger Fehler. Allerdings sollten Sie schon wissen, dass Videos, die selbst hochgeladen wurden, sehr viel mehr Menschen erreichen und Ihnen so mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Binden Sie also unbedingt mehr eigene Videos ein.

6. Sie featuren nur eigene Inhalte

Natürlich möchten Sie auf Ihren Kanälen über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte sprechen. Das ist auch richtig so. Aber bringen Sie darüber hinaus Abwechslung rein. Wenn Sie über den Tellerrand schauen und Ihre Follower zusätzlich über andere Themen (die natürlich in das Markenumfeld passen sollten) informieren, wird das Ihre Seite enorm aufwerten.

7. Sie benutzen Social Media als zweiten Online-Shop

Klar, Ihr Ziel ist es Ihr Produkt bekannt zu machen und an den Mann oder die Frau zu bringen. Aber gehen Sie dabei bitte klug und subtil vor. Wie oben schon erwähnt, wird es schnell trist, wenn man immer nur Werbung von Ihnen sieht. Außerdem möchten Ihre Follower gern in eine Beziehung mit Ihnen treten. Eventuell sogar über verschiedene Sachverhalte diskutieren oder scherzen. Das wird allerdings nur schwer umzusetzen sein, wenn Sie Social-Media-Kanäle mit Online-Shops verwechseln.

8. Einheitliche Posts auf allen Plattformen finden Sie super

Puh, wie fad. Wenn Sie überall exakt das Gleiche posten wird das Ihre Follower langweilen. Außerdem sind die Kanäle ja für eine unterschiedliche Nutzungsweise vorgesehen. Beispielsweise nutzt man Twitter eher für kurze und prägnante Statements und Instagram um Bilder mit der Welt zu teilen. Beschäftigen Sie sich mit der unterschiedlichen Nutzungsweise, um das Potential der Plattformen richtig ausschöpfen zu können.

9. Sie sind peinlich

Auch das haben wir schon kurz angesprochen. Aber der Punkt verdient einfach einen eigenen Abschnitt. Ihre Follower wollen nicht, dass ihre Freunde sie mit einer Marke in Verbindung bringen, die peinlichen Content postet oder auf sonst irgendeine Weise Fremdscham verursacht – 70% aller Befragten gaben an, schon einmal einer Marke aufgrund von Peinlichkeit entfolgt zu sein. Wenn eine bestimmte Art von Content nicht in Ihr Markenimage passt, lassen Sie lieber die Finger davon. So werden die User auch nicht die Finger vom Like-Button lassen.

10. Sie geben zu früh auf

Durchhalten! Ein wichtiger Aspekt, der die Social Media Strategie maßgeblich beeinflusst, ist der ROI (Return of Investment). Um den ROI so hoch wie möglich zu halten, sollten Sie Ihre Follower so oft wie möglich an Ihre Produkte erinnern, allerdings – wie schon erwähnt – ohne sie zu nerven. 2 bis 4 Mal müssen User eine Anzeige in ihrem Feed sehen, bevor sie das Produkt tatsächlich kaufen. Und immerhin 57% aller User gaben an, sie kauften lieber von einer Marke, der sie auf Social Media folgen als einer, der sie nicht folgen. Sie sehen also, der Aufwand lohnt sich!

Quellen:
sproutsocial.com
onlinemarketing.de

Autor


Marina

Marina ist Junior Marketing Managerin bei BESONDERS SEIN. Digitale Strategien, komplexe Zusammenhänge und Google sind ihre Leidenschaft.