Employer Branding Glossar

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe und Erklärungen
zum Thema Employer Branding

A
Arbeitgebermarke

Wie wollen Sie als Arbeitgeber von Ihren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit wahrgenommen werden? Mit Hilfe einer authentischen Employer Brand können Sie sich so positionieren, dass langfristig ein positives Image von Ihnen am Arbeitsmarkt entsteht.

Ambientmedien

Als Ambientmedien oder auch Ambient Media wird aufmerksamkeitserregende Außenwerbung bezeichnet, welche direkt in das Lebensumfeld der jeweiligen Zielgruppe integriert wird.

B
Benefits

Unter Benefits versteht man in der Arbeitswelt bestimmte Annehmlichkeiten, welche ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern zusätzlich zum regulären Gehalt individuell zur Verfügung stellt (oder auch nicht). Beispiele hierfür sind u.a. kostenlose Kantinen und Getränke, Einkaufsgutscheine, Firmen Events, Sportangebote, Transportmittel, moderne Betriebs-/Arbeitsplatzausstattung oder auch zusätzliche finanzielle Anreize

C
Candidate Journey

Die Candidate Journey (englisch "Kandidaten Reise") beschreibt den Weg eines Bewerber oder potenziellen Mitarbeiters angefangen von der ersten Kenntnisnahme von dem entsprechenden Unternehmens über die Bewerbungsphase bis hin zur schlussendlichen Einstellung und Einarbeitung. Grundsätzlich kann die Candidate Journey natürlich auch kürzer sein, beispielsweise wenn sich die Person nach der Recherche aus verschiedensten Gründen nicht bewirbt oder seine Bewerbung abgelehnt wird. Bei der Analyse der inidviduellen Candidate Journey eines Unternehmens geht es vor allem darum, die relevanten Berührungspunkte des Bewerbers mit dem Unternehmen zu identifizieren und den gesamten Prozess so zu optimieren, dass die potenziellen Mitarbeiter möglichst positiv und reibungsfrei an den Arbeitgeber herangeführt werden.

Cultural Fit

Bei der Entscheidung für oder gegen einen neuen Mitarbeiter spielen nicht nur fachliche sondern auch persönliche Aspekte eine entscheidende Rolle. Der Cultural Fit beschreibt, wie gut ein Bewerber zur Arbeits- und Teamkultur des jeweiligen Unternehmen passt. Der Cultural Fit ist demnach das Gegenstück zum Professional Fit.

D
Demografischer Wandel

Demografischer Wandel ist der Oberbegriff der demografisch beobachtbaren Entwicklung innerhalb einer Bevölkerung. Dabei werden u.a. die Geburten- sowie die Sterberate berücksichtigt.

Digital Natives

Unter Digital Natives (englisch: "Digitale Eingeborene") versteht man die Jahrgänge, welche erstmals von klein auf mit digitalen Technologien wie dem Internet aufgewachsen sind. Je nach Definition umfasst diese Kohorte die Jahrgänge 1980 bis 1995. Durch die frühen Berührungspunkte fällt den Digital Natives der Umgang mit moderner digitaler Technik grundsätzlich viel leichter als den Digital Immigrants.

Digital Immigrants

Digital Immigrants (englisch "Digitale Immigranten") sind das Gegenstück zu den Digital Natives, umfasst also all die Jahrgänge welche mit modernen digitalen Technologien wie dem Internet erst im Erwachsenenalter in Berührung kamen. Setz man den Beginn der Digital Natives-Jahrgänge im Jahr 1980 an, gehören zu den Digital Immigrants entsprechend alle Jahrgänge vor 1980. Mitunter sind die Grenzen jedoch fließend und nicht klar zu definieren. Dadurch dass die Digital Immigrants erst spät mit dem Internet, E-Mails & Co. in Berührung kamen, sagt man ihnen nach, dass sie mit moderner Technik weitaus mehr Schwierigkeiten als die Digital Natives, da ihnen der regelmäßige Umgang inklusive einem natürlich erlerntem Verständnis fehlt.

E
Employer Value Proposition

Die Employer Value Proposition definiert, welche Alleinstellungsmerkmale Sie als Arbeitgeber zu bieten haben und was Sie damit vom Wettbewerb abhebt. Eine gute EVP differenziert und ist identitätsbasiert.

Externes Employer Branding

Als externes Employer Branding bezeichnet man die Gesamtheit der Maßnahmen, die dazu dienen, die Öffentlichkeit auf Sie als besonderen Arbeitgeber im positiven Sinne aufmerksam zu machen und damit neue Bewerber und als Resultat auch neue Mitarbeiter anzuziehen.

F
Fachkräftemangel

Für die auf dem Arbeitsmarkt offenen Stellen sind nicht genügend Arbeitnehmer verfügbar. Dieser Zustand in der Wirtschaft wird als Fachkräftemangel bezeichnet. Employer Branding kann dafür eine Lösung darstellen.

G
Generation Z

Ist die Generation, welche auf die Millennials folgt. Also Menschen, die ab Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre geboren wurden. Als Arbeitnehmer ist ihnen Freizeit noch wichtiger als anderen Generationen und sie legen Wert darauf, Arbeit und Privatleben zu trennen.

Generation Y

Mit der Generation Y fasst man die Jahrgänge zusammen, welche zwischen den Jahren 1980 und 1995 geboren wurden. Wie der Name Generation Y oder ausgesprochen Generation "Why" (englisch für Warum) schon angedeutet, wird den Mitgliedern dieser Generation ein Infrage-Stellen allen Althergebrachtem nachgesagt. Darüber gehören sie zu den Ersten, welche mit heute selbstverständlichen Erfindungen der digitalen Welt, wie dem Internet aufgewachsen sind; das bringt ihnen auch den Beinamen "Digital Natives" ein.

H
Hidden Champions

Häufig mittelständische Unternehmen, die der breiten Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt sind, auch wenn einige von ihnen sogar Weltmarktführer auf ihrem Gebiet sind. Sie beschäftigen oftmals mehrere tausend Mitarbeiter und erwirtschafteten meist bemerkenswerte Gewinne.

Hygienefaktor

Unter sogenannten Hygienefaktoren versteht man Arbeitsbedingungen, die zwar verhindern , dass die Arbeitnehmer unzufrieden sind, die jedoch nicht im Umkehrschluss zu einer steigenden Zufriedenheit beitragen. Demnach fallen Hygienefaktoren erst dann auf, wenn diese negativ ausgeprägt sind; Hygienefaktoren auf gutem Niveau werden hingegen schlichtweg als gegeben hingenommen.

I
Ideenmanagement

Mitarbeiter sind meist die besten „Kunden“ und Qualitätsprüfer eines Unternehmens. Mit einem geeigneten Ideenmanagement System in Ihrem Unternehmen können Sie sowohl von den tollen Verbesserungsvorschlägen Ihrer Mitarbeiter profitieren und diese dabei auch motivieren. Insbesondere für die Generation Z ist es auch hier wieder von Bedeutung einen Beitrag zu leisten.

Internes Employer Branding

Zum Internen Employer Branding zählen alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die aktuelle Belegschaft zu motivieren und an das Unternehmen zu binden. Im besten Fall fungieren Mitarbeiter durch diese Bemühungen als Markenbotschafter.

Image

Das Image eines Unternehmens vereint sowohl die externe als auch die interne Reputation bzw. den allumfassenden Gesamteindruck. Von einem positiven Image profitieren Firmen in vielerlei Hinsicht: mehr qualifizierte Bewerbungen, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation sowie höheres Ansehen unter Partnern und in der Öffentlichkeit u.v.m. können die Folge sein.

K
Konkurrenz- / Wettbewerbsanalyse

Welche Employer-Branding-Maßnahmen ergreift Ihr Wettbewerb? Es schadet nie zu wissen, in welchem Umfeld Sie sich bewegen. Bleiben Sie dennoch authentisch und ahmen nicht einfach wahllos nach. Ehrlichkeit währt in dem Fall tatsächlich am längsten. Für die eigene Employer Value Proposition ist eine Wettbewerbsanalyse in den meisten Fällen nicht zwingend erforderlich.

M
Markenbotschafter

Sind in der Regel Fans oder Kunden einer Marke und transportieren ein positives Image der Brand nach außen. Markenbotschafter können auch Mitarbeiter eines Unternehmens sein. Sie prägen Sie als Arbeitgeber und machen Sie für Außenstehende erlebbar und menschlich. Häufig auch unter dem Begriff „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ zu finden.

Millennials

Auch Generation Y genannt. Bezeichnet Menschen, die zwischen Anfang der 80er Jahre und Ende der 90er Jahre geboren wurden. Sie wuchsen als erste Generation mit Computern und neuster Technik auf (Digital Natives).

Mitarbeiter

Sie bilden das Herz eines jeden Unternehmens. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter, werden Sie auch bald als Arbeitgeber positiv wahrgenommen werden.

O
Onboarding

Onboarding bezeichnet den Vorgang der Einstellung und Einarbeitung eines neuen Mitarbeiter in einem Unternehmen und beginnt grundsätzlich mit der erfolgreichen Bewerbung einer Person auf eine zu vergebende Stelle. Der Onboarding Prozess sollte den neuen Mitarbeiter effizient und optimal in seinen neuen Arbeitsplatz und das Aufgabengebiet eingliedern. Das Gegenteil des Onboardings ist das Offboarding

Offboarding

Offboarding bezeichnet den Prozess des Ausscheidens eines bestehenden Mitarbeiters aus dem Dienst- oder Arbeitsverhältnis eines Unternehmens.

P
Professional Fit

Bei der Entscheidung für oder gegen einen neuen Mitarbeiter spielen vordergründig fachliche und professionelle Aspekte die entscheidende Rolle. Der Professional Fit beschreibt, wie gut ein Bewerber die fachlichen Qualifikationen und Voraussetzungen der Stelle erfüllt. Der Professional Fit ist das Gegenstück zum Cultural Fit.

R
Recruiting

Bezeichnet den Prozess neue Mitarbeiter einzustellen.

S
Stakeholder

Als Stakeholder werden alle Anspruchsgruppen eines Unternehmens bezeichnet, für die das allgemeine Verhalten und der Zustand der Firma relevant ist. Dazu zählen neben Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Lieferanten, Geldgebern auch der Gesetzgeber, Wettbewerber oder grundsätzlich die Öffentlichkeit. In bestimmten Bereichen bzw. Personengruppen überschneidet sich der Begriff der Stakeholder mit dem der Shareholder.

Shareholder

Sharholder oder auch Anteilseigner sind all jene Personengruppen, welche finanzielle Ansprüche an das jeweilige Unternehmen stellen. Klassischerweise gehören hierzu Aktionäre oder andere Anteilseigner der entsprechenden Firma, welche sich von ihrem Investment regelmäßig Erträge erhoffen.

Social Media

Unter dem Begriff Social Media werden grundsätzliche alle Technologien, Netzwerke und Medien zusammengefasst, über welche Nutzer*innen miteinander kommunizieren und interagieren können. Allgemein werden darunter jedoch vor allem berühmte soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram verstanden; gemäß der Definition zählt aber z.B. als Wikipedia als offene und frei erweiterbare Enzyklopädie zu Social Media.

W
War for Talents

Der „Kampf“ um passende Arbeitnehmer mit den Wettbewerbern. Grund dafür ist der fortschreitende Fachkräftemangel.

Work Life Balance

Steht für die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben. Wer Mitarbeitern eine gesunde Work Life Balance bietet, wird langfristig durch weniger Fehltage, Fluktuation etc. profitieren. Work Life Balance spielt besonders für die Generation Z eine immer größere Bedeutung.

Z
Zielgruppe

Menschen/ Personas, die Sie mit Ihren Maßnahmen erreichen möchten. Das muss für alle Disziplinen individuell festgelegt werden und unterscheidet sich je nachdem ob es sich um Employer Branding, Social Media, PR oder andere Bereiche handelt.

Sie haben bereits eine Strategie und wollen diese in Szene setzen?

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