Rettet die Festanstellung, Esst mehr Obst!


Wenn das Obst faul wird –
Generation Z verändert die Arbeitswelt

GEN Z:

Wenn der
einzige Benefit
ein Obstkorb ist.

Nachwuchskräftemangel, wohin das Auge reicht und bei den Unternehmen wachsen die Sorgenfalten. Dabei hat der sogenannte „War for Talents“ soeben erst begonnen. Immer mehr Stellen bleiben unbesetzt. Waren es früher vor allem die angeblich mangelnden Qualifikationen der Bewerber, sind es heute die mangelnden Qualifikationen der Unternehmen. Hieß es früher „Sehr geehrte Chefetage“, heißt es heute „Sehr geehrte Nachwuchstalente“, – der Spieß hat sich umgedreht.

Während viele Betriebe noch damit beschäftigt sind, über die vermeintliche neue Antriebslosigkeit der Jugend zu schimpfen, beginnen andere bereits die „Faulheit“ anzupreisen oder gar umzusetzen. Es winken mehr Urlaubstage, Teilzeit ist kein Schambegriff mehr und Elternzeit nicht gleichzusetzen mit dem Karriereende.

Benefit Freizeit statt Benefit Obstkorb fürs büro

Das einzige Vitamin, das heute noch in Firmen lockt, ist Vitamin B. Nichts funktioniert besser, als wenn die eigenen Mitarbeiter fürs Unternehmen werben. Und damit die Belegschaft so richtig happy ist, gilt es mehr zu bieten als einen kostenlosen Obstkorb fürs Büro.

Das weiß auch Generation Z, die inzwischen sogar richtig dreiste Zusatzleistungen verlangt: Ethik, Werte und Moral.

Und die Boomer-Abteilung so:

obstkorb-fürs-büro

Siehst du den prall gefüllten Obstkorb?

Ein Akt der Verzweiflung, reichte es doch früher vollkommen aus, Zeit gegen Geld (und Obst!) einzutauschen. Befragt man die nach 1995 Geborenen allerdings nach ihren Erwartungen an die Arbeitswelt sind die Antworten selbstbewusst: 30 Tage Urlaub, mehr Freizeit, mehr Geld und vor allem Arbeit, die nicht nur Sinn bietet, sondern auch Sinn schafft. Es reicht nicht, nur gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, auch die Ergebnisse der Arbeit unterliegen dem moralischen Check-up:

Fragen, die zum Umdenken zwingen

  • Ist das Unternehmensprodukt nachhaltig?
  • Ist die angebotene Dienstleistung sozial gerecht?
  • Bewirke ich mit meiner Arbeit etwas Gutes?

Und der stets verurteilten Jugend durch die Alten (ok Boomer!) mehr Macht verleihen. Was als Arbeitsunwilligkeit ausgelegt wird, ist in Wahrheit ein ziemlich kluger Schachzug, profitieren von der neuen Entspannung doch auch die Burnout geplagten Generationen. Angsthierarchien, Überstunden, Zeitdruck und zu geringe Gehälter hat sich schließlich noch niemand freiwillig gewünscht.

Trotzdem ist der geforderte Wandel für viele Unternehmen noch immer ein unvorstellbares Ohnmachtsempfinden. Sich selbst hinterfragen ist schmerzhaft, wenn es über all die Jahrzehnte nicht notwendig gewesen ist. Führung ja, aber bitte ohne Anführer.

Ja, aber bitte ohne Anführer … wie soll das gehen?

Das haben auch wir uns ehrlich gefragt und dabei richtig gute Antworten gefunden. Was uns das eingebracht
hat? Gleich zwei Auszeichnungen mit jeweils 1. Platz als beste Arbeitgeber Bayerns und Beste Arbeitgeber kleiner Mittelstand deutschlandweit vom Great Place to Work. Unsere Mitarbeiter wurden hierzu anonym befragt – und die müssen es ja wohl wissen. Wir haben eine Arbeitsatmosphäre kreiert, in der Menschsein völlig ausreicht. Jeder darf seine individuellen Stärken einsetzten und soll persönlich Ziele und Visionen bei und mit BESONDERS SEIN umsetzen können. Eine gesunde Fehlerkultur, eine stark ausgeprägte Lobkultur und das Einbringen eigener Ideen sind hier einige von vielen Grundvoraussetzungen. Dazu gehört auch, die eingesessene Leadership Journey zu beleuchten und mal in eine völlig neue Richtung lenken.

JA wir Führen, aber wie Führen nicht von oben herab.

Für uns gilt:

obstkorb-fürs-büro

Denn …

… woran wir glauben, ist, dass künftige Unternehmen, die Menschlichkeit und Authentizität als Grundsatz
ihres Erfolgs definieren, später zur Gewinnerkategorie zählen (#challengeaccepted). Und natürlich hats
auch uns manchmal kalt erwischt. Keine Entwicklung ohne Schmerz. Gelohnt hat sich’s trotzdem! Was wir
konkret verändert haben ist kein Geheimnis – sharing is schließlich caring.

Deshalb informieren wir euch ab sofort regelmäßig in unserem Blog über Wachstumsschmerz, lieb gewonnene
neue Purpose-Feelings und wie wir neben Generation Z auch A-Y von der schönen neuen „Faulheit“
überzeugen können. Wenn’s sein muss, dann eben auch mit Obstkorb fürs Büro. 😉

Informiert sein

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