SEO-Rankingfaktoren | BESONDERS SEIN

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SEO Agentur BESONDERS SEIN verrät:
Was sind die wichtigsten SEO Rankingfaktoren?

Marina | 03.09.2020

Nie war die digitale Auffindbarkeit von Unternehmen wichtiger als in diesen Tagen. Unter Millionen Websites herauszustechen ist nicht nur eine Frage der Usability oder des Webdesigns. Täglich werden weltweit rund 3,5 Milliarden Suchanfragen gestellt – allein in Deutschland nutzen 9 von 10 Suchenden dabei den Marktführer Google.

Somit ist die Optimierung der Website hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit bei Google nicht nur Wettbewerbsvorteil – sie ist sogar unabdingbar. Die sogenannte SEO (von englisch Search Engine Optimization) ist eine blühende Sparte des gesamten Onlinemarketing Spektrums.

Als Pioniere im Bereich der Webdienstleistungen beschäftigen wir uns als Agentur bereits seit 22 Jahren mit dieser Disziplin. Wo es anfangs ausreichte, weiße Keywords auf weiße Websites zu platzieren, geht es heute nicht mehr ohne Big Data und einen ausgeklügelten Optimierungsprozess. Dabei ist SEO immer ein Marathon und kein Sprint. Denn der Google Algorithmus entwickelt sich laufend weiter und SEO heißt, dessen Parameter optimal zu erfüllen.  Denn das Ziel von Google ist es nicht, die am besten suchmaschinenoptimierte Seite nach vorne zu bringen, sondern die für alle Nutzer relevanteste Information. Deshalb ist der Content einer Website IMMER entscheidend. Neben perfekten und nützlichen Inhalten gibt es einige wichtige SEO-Rankingfaktoren, die für eine gute Platzierung Immer eine Rolle spielen.

Welche das sind, verraten wir Ihnen heute:

Responsive Webdesign (Mobile-Fähigkeit)

Der Anteil mobiler Internetnutzer ist in Deutschland in den letzten Jahren stetig gewachsen und lag im Jahr 2019 bei rund 74 Prozent. Daher ist es heute mehr denn je essenziell, Websites nicht für die Nutzung auf Desktop-PCs oder Laptops zu gestalten und zu programmieren, sondern für die Mobile Nutzung auf Smartphones und Tablets. Diesen Ansatz, zuerst auf die Mobile Version einzugehen und daraus dann ein Webdesign für Desktop lediglich abzuleiten, nennt man Mobile-first.

Doch woran erkennt man Responsive Webdesign?

Tatsächlich kann man selbst vom eigenen PC aus mit einem einfachen Trick herausfinden, ob eine Website Responsive Webdesign verwendet: indem man einfach das Browser-Fenster mal kleiner, breiter oder länger zieht, kann man beobachten, ob das Webdesign darauf reagiert und sich verändert. Sind alle Inhalte wie Texte und Bilder gut erkennbar? Oder verkleinert sich alles nur oder werden z.B. Texte abgeschnitten und so unleserlich?

 

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Pagespeed

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Jeder kennt es, alle hassen es: langsam oder gar nicht ladende Websites. In der Welt des Pagespeeds entspricht eine einzelne Sekunde bereits einer ganzen Ewigkeit. So ist es auch längst kein Geheimnis mehr, dass Google im Sinne der Nutzer auch in seinem Ranking Algorithmus Wert auf schnelle Websites legt. Seit dem Speed Update 2018 und spätestens in Verbindung mit dem Mobile-first Ansatz ist die Ladezeit eine der entscheidenden Stellschrauben für hohe Google Rankings.

 

Die Ladezeit hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Geschwindigkeit des Hostingservers
  • Anzahl und Größe der Daten, die übertragen werden
  • Anzahl von CSS und JavaScript Dateien
  • Dateigröße von Bildern auf der Website
  • Komprimierung der Inhalte

 

Qualitative Backlinks

Backlinks sind auf externen Websites platzierte Links, welche zur eigenen Website weiterleiten. Diese sorgen so nicht nur für neue Besucher, die auf diese Website aufmerksam werden und sie dann optimalerweise besuchen, sondern sind vor allem für Googles Ranking-Algorithmus ein Anzeichen für den „den guten Ruf“ oder die Autorität einer Website. Der Grundgedanke dahinter ist nämlich denkbar einfach: teilt ein Nutzer den Link einer Website auf einer anderen Website im Internet, muss er wohl von dieser Website und deren Inhalten so überzeugt sein, dass er diese weiterempfehlen möchte.

Diese gut gemeinte Schlussfolgerung wurde jedoch nicht lange nach deren Bekanntmachung in großem Stile missbraucht: so hinterließen Websitebetreiber in jeder möglichen Kommentarzeile auf Blogs & Co. Links zu ihrer eigenen Website und kurze Zeit später schossen sogenannte Link-Farmen und Backlink-Kataloge wie Pilze aus dem Boden. Dabei handelt es sich um einfache Websites, die einzig und allein für den Zweck erstellt wurden, dort mit wenigen Klicks einen Link hinterlassen zu können.

Doch die Reaktion von Google lies nicht lange auf sich warten: mit dem zweiten Google Penguin Update im Jahr 2013 wurde der Algorithmus soweit weiterentwickelt, dass dieser Backlinks nicht nur erkennen, sondern auch deren Qualität einschätzen konnte. Das führte dazu, dass der bisher positive Effekt, denn die oftmals tausenden Backlinks von Link-Farmen auf das Ranking bestimmter Websites hatten, nicht nur verpuffte, sondern die betreffenden Websites mitunter sogar abgestraft und in den Suchergebnissen schlechter platziert wurden.

Heute verspricht ein solches Linkspaming keinerlei Vorteile mehr in der SEO. Vielmehr kommt es darauf an, ein natürliches Linkwachstum qualitativer Backlinks zu schaffen.

Usability

Unter Usability versteht man die Gebrauchstauglichkeit oder die Nutzerfreundlichkeit von Websites.

Dabei ist die Usability erst dann richtig gut, wenn der User diese erst gar nicht wahrnimmt und die Website oder Anwendung effektiv, effizient und intuitiv nutzen kann. Schlechte Usability hingegen wird bewusst wahrgenommen, indem sich der User schlecht auf der Website zurecht findet, nur schwer an gesuchte Informationen oder Funktionen kommt und grundsätzlich viel Denkaufwand für die Nutzung betreiben muss. Das führt über kurz oder lang zu einem gewissen Grad an Frustration und letztendlich zum Verlassen der Website.

Zu einer guten Usability tragen eine Vielzahl an Maßnahmen bei, deren Gemeinsamkeit darin liegt, dass sie dem User die Nutzung und Navigation auf einer Website vereinfachen.

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  • Navigation
    Die Navigation sollte für Nutzer intuitiv und einfach zu bedienen sein, auch wenn er die Website zuvor noch nie besucht hat.

 

  • Verhältnis von Text zu Bild
    Reiner Fließtext ist für Nutzer ebenso schwer zu erfassen wie ein Übermaß an Bildern mit nur wenig Text. Wie bei vielen Dingen kommt es auch hier auf die Balance an. Textabsätze können durch visuelle Elemente durchbrochen und abwechslungsreich gestaltet werden. Darüber hinaus unterstützen passende Bilder oder Grafiken die entsprechenden Inhalte.

 

  • Schriftgröße & Schriftart
    Schriftarten mit Serifen wie z.B. der Klassiker Times New Roman sind auf digitalen Bildschirmen wegen dem Aufbau aus Pixeln schwerer zu erfassen als serifenlose Schriftarten wie beispielsweise Calibri. Zu kleine Schrift erschwert dem Nutzer das Lesen der Inhalte noch zusätzlich.

 

  • Sprechende URLs
    Verwenden Sie URLs, die dem Nutzer verdeutlichen, wo auf der Website er sich gerade befindet. Als Beispiel anstatt www.beispiel-shop.de/schuhe/st4g5g4/4524-ad
    lieber www.beispiel-shop.de/schuhe/sneaker/adidas-modell-4524 verwenden.
  • Keine Pop Ups
    Unerwartete und vor allem ungewollte Pop Ups sind für Nutzer störend und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass dieser die Website umgehend wieder verlässt.

 

  • Breadcrumb-Navigation
    eine sogenannte Breadcrumb Navigation findet sich im oberen Bereich der jeweiligen Unterseite und dient demselben Zweck wie sprechende URLs. Darüber hinaus kann der User jedoch mit Klick auf einer der jeweils vorherigen Unterseiten schnell und unkompliziert wieder dorthin zurück kehren.

 

  • Gelernte Konventionen beachten
    Obwohl es das Internet und Websites erst relativ kurz in der Geschichte gibt, gibt es bei Internet-Usern weltweit bereits gelernte Konventionen, die jeder teilt. Darunter versteht man gewisse gemeinsame Nenner in der Gestaltung von Websites, die jeder Nutzer kennt. Elemente, deren Funktion der Nutzer allein schon durch deren Design oder Positionierung auf der Website versteht. Dazu gehört z.B. die Position des Home-Buttons oben links oder das Burger-Menü auf mobilen Endgeräten.

 

  • Klickbares kennzeichnen
    Elemente, die klickbar sind, wie z.B. Links oder Buttons sollten einerseits offensichtlich und andererseits auch immer gleich gekennzeichnet sein. Zusätzlich sollte der User wissen, wohin ihn ein solcher Klick führt. Beispiel: wird diese Textstelle verlinkt, gibt es keine offensichtliche Information über das Ziel des Links, wohingegen bei Webdesign klar ist, wohin der Link führt.

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Und das ist alles?

Natürlich nicht. Google arbeitet ständig daran, die Sucherfahrung und damit die Suchergebnisse für seine Nutzer zu verbessern. Dazu experimentieren sie ständig mit neuen Informationen, Parametern und Datenquellen. Die Ergebnisse dieser Experimente und Ideen für den Algorithmus werden dann unter anderem von den speziell geschulten Quality Raters bewertet, die Google auf der ganzen Welt ausgewählt hat. Den Quality Raters werden u.a. ausführliche Guidelines zur Verfügung gestellt, die es öffentlich einzusehen gibt. Allein dieses PDF, das bei weitem nicht alle Faktoren beinhaltet, umfasst stattliche 168 Seiten.

Letztendlich wird das Feedback der Quality Rater aber auch nur als Feedback bewertet und hat keinen direkten Einfluss auf den Algorithmus, dessen Bewertung bestimmter Maßnahmen und somit die Einstufung der Suchergebnisse.

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Autor

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Marina

Marina ist Junior Marketing Managerin bei BESONDERS SEIN. Digitale Strategien, komplexe Zusammenhänge und Marketing rund um Google sind ihre Leidenschaft.